Schimmel und Asbestsanierung2018-11-08T09:37:24+00:00
Schimmel und Asbestsanierung

Schimmelsanierung

Schimmelpilze in Wohnräumen, eine Gefahr für unsere Gesundheit ...

In Deutschland leiden etwa 35 % aller Menschen unter Allergien. Den größte Anteil bilden die Schimmelpilzallergiker.

Schimmelpilze gehören auf den Kompost und nicht in den Wohnbereich.

Schimmelpilze benötigen zur Vermehrung eine angenehme Temperatur, feuchte und adäquate Nährböden. Diese Parameter sind in jedem Haus vorhanden.

Die Ursachen von Schimmelpilzbefall sind vielfältig. Oft sind moderne Bauweisen verantwortlich für Kultur von Schimmelpilzen. Dichte Wände, Böden, Decken, und Fenster verhindern den wichtigen Luftaustausch und begünstigen die Pilzentwicklung. Neubauten trocknen nicht gründlich aus. Falsche Isolierungen fördern aufsteigende Feuchte. Wasserschäden werden oft unfachmännisch saniert. Kältebrücken erzeugen Kondensation. Sehr oft ist auch Schimmelpilzbildung die Folge eines Energiesparwahns mit falschen Lüftungs- und Heizgewohnheiten. Schimmelpilze mögen dicke Luft, besonders Kohlendioxid.

Eine feuchte Wand fühlt sich oft gar nicht feucht an. Auch wenn man den Schimmelpilz noch nicht sieht, verteilt er schon sein Myzel auf der viel zu feuchten Wand.

Die meisten Schimmelpilze leben bevorzugt im Hausstaub und ihre besten Freunde sind Haustaubmilben. Der größte Teil der Hausstaubmilbenallergiker ist gar nicht gegen den Hausstaub selbst, sondern gegen die mit dem Staub untrennbar verbundenen Schimmelpilze allergisch.

Es gibt ca. 100.000 bekannte Pilzarten, die meisten verursachen Pilzerkrankungen, so genannte Mykosen und produzieren Gifte (Mykotoxine). Alle Pilze können Allergien auslösen. Der direkte Kontakt mit den Schimmelpilzen und hauptsächlich das Einatmen der Sporen haben eine negative Auswirkung auf unsere Gesundheit. Natürlich sind auch in der Natur Schimmelpilze in der Luft die wir einatmen. Aber bei Schimmelpilzbefall, sind die Schimmelpilzzahlen in der Raumluft wesentlich höher als im Freien und die Schimmelpilzarten unterschiedlicher Natur.

Die am häufigsten angetroffenen Symptome bei einer Belastung dieser Art sind : Ständige Müdigkeit, Jucken der Haut, immer wiederkehrende Pickel, Ekzeme, brüchige Nägel, Blähungen, Herzbeschwerden, Abwechslungen zwischen Durchfall und Verstopfung, belegte Zunge, Depressionen u.v.m. …

Man sollte also nie ein Schimmelpilzproblem auf die leichte Schulter nehmen.

Das Problem muss erkannt und eingeschätzt werden, die Ursachen erforscht und beseitigt, die befallenen Oberflächen fachmännlich gereinigt und desinfiziert (ohne chemische Keulen), und prophylaktisch behandelt werden.

Ein gesundes Zuhause ist die Grundlage für ein gesundes Leben.

Mit der Firma “KEIM” als renommierter Hersteller von natürlichen, mineralischen Anstrichstoffen und der Firma “Bioni” als führender Hersteller im Bereich Nanotechnologie bei Anstrichstoffen, können wir Ihnen nachstehende hervorragende Produkte zur Prophylaxe und Bekämpfung bei Schimmelbefall anbieten.

logo-keim

Auf der Basis rein mineralischer Produkte ohne Biozide Wirkstoffe:
Sporenbinder KEIM Mycal Fix: Silikatisches Vorbehandlungsmittel zur Bindung von Pilzsporen

Schimmelentferner KEIM Mycal Ex: Wässrige Grundierung zur Vorbehandlung von mikrobiell belasteten Innenwandflächen

Schimmelsanierfarbe KEIM Mycal Top: Hochspezialisierte Silikat-Innenfarbe gegen Schimmelbefall

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Auf der Basis von Silbernanotechnologie ohne Chloride:
Bioni Clean: Fungizides und algizides Spezial-Desinfektionsmittel zur Schimmelpilz- und Algenbekämpfung

Bioni Nature: Innenbeschichtung auf Basis von Nanotechnologie mit vorbeugendem Langzeitschutz gegen Schimmelpilzbefall

Bioni Hygienic: Multifunktionale Innenbeschichtung auf Basis von Nanotechnologie für hygienisch anspruchsvolle Bereiche

Asbestsanierung nach TRGS 519

Seit 1997 arbeiten wir mit ausgebildetem Fachpersonal in der Fassaden-Asbestsanierung.
Mit asbesthaltigen Platten verkleidete Fassaden, welche aus Kostengründen nicht entfernt, sondern lediglich saniert werden sollen, werden von uns fachmännisch mittels spezieller Maschinentechnik gereinigt und können anschließend mit speziellen Beschichtungsstoffen überarbeitet werden. Welche nicht nur eine weitere Freisetzung von Asbestfaser an Luft und Umwelt durch Witterungseinflüsse verhindert, sondern zudem dem Bauwerk zu einem neuen farblichen und ansehnlichen Aussehen verhilft.

In der TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe – Asbest) sind die besonderen Schutzmaßnahmen bei Abbruch-, Sanierungs-, und Instandhaltungsarbeiten von Asbest und asbesthaltigen Gefahrstoffen sowie der Entsorgung definiert.

Bis vor 30 Jahren war Asbest das am meisten verwendete Isoliermaterial beim Brandschutz, Asbest wurde in großem Umfang als Dachdeckung und Fassadenbekleidung eingesetzt (Asbestzement, z. B. Eternit). Seit Anfang der 80-er Jahre wurde auf die gesundheitsschädliche Wirkung der Asbestfaser reagiert. In Folge des Verschleißes der Materialien werden die Gesundheitsgefährdenden Asbestfasern freigesetzt. Die bei Abbruch, Sanierung und Entsorgung freigesetzten Asbestfasern erfordern deshalb zum Schutz der Arbeitskräfte und der Umwelt besondere Sicherheitsmaßnahmen, z. B. Schutzanzüge, Einhausungen, Absaugvorrichtungen und befeuchten.

Mit Hilfe spezieller Maschinentechnik, welche das Reinigungswasser im geschlossenen System an die Asbestfassade bringt, diese mit Druck reinigt und das anfallende Wasser sofort wieder ansaugt und die darin enthaltenen Fasern filtert und entsorgt, können diese sonst kaum zu bewerkstelligenden Reinigungsarbeiten mühelos von uns bewerkstelligt werden.

Zudem sind arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen der Arbeitskräfte vorgeschrieben.

Nach TRGS 519 ist vor Beginn der Arbeiten ein Arbeitsplan aufzustellen und der zuständigen Behörde vorzulegen. Dieser enthält:

  • Stoffliche Zusammensetzung und die Eigenschaften der asbesthaltigen Gefahrstoffe
  • Zeitraum der Arbeiten
  • Ort und Art der Ausführung
  • Anzahl der Arbeitskräfte
  • Beschreibung des Arbeitsverfahrens
  • Angaben über Schutzmaßnahmen und persönliche Schutzausrüstungen
  • Maßnahmen bzw. Einrichtungen zum Schutz und zur Dekontaminierung der Arbeitskräfte die im Gefahrenbereich arbeiten
  • Nachweis der vorgesehenen ordnungsgemäßen Entsorgung (Art und Ort)

Asbestsanierung kann dementsprechend nicht jeder machen. Das Unternehmen muss seine technische und personelle Kompetenz nachweisen. Das erforderliche Fachwissen im Umgang mit Asbest erwerben unsere Mitarbeiter auf staatlich anerkannten Lehrgängen.